Fotograf Christian Nielinger: Wissenschaftsfotografie

Wissenschaftsfotografie ist eine Klasse für sich: Um die ganze Faszination der Forschung ins Bild zu bringen, sind Erfahrung, Verstehen und ein flexibler und kreativer Einsatz aller technischer Mittel der Fotografie nötig. Gelungene Wissenschaftsfotografie muss zielgenau Prozesshaftigkeit und technische Präzision vermitteln, gleichermaßen nah am Menschen wie an der Idee sein.

Am Anfang steht für uns das Verstehen des Themas, um das es geht. Ein grundsätzlicher Einblick in Ziel und Methodik der Forschung ist für uns die Basis zur Entwicklung von Bildideen und die Planung der technischen Umsetzung. Für gelungene und authentische Wissenschaftsfotografie ist unserer Erfahrung zufolge das Arbeiten vor Ort unerlässlich. So entstehen lebendige Fotos direkt im Prozess der Forschung, die Wissenschaft erfahrbar machen und in eine konzentrierte und ästhetisch überzeugende Bildsprache übersetzen. Dann kann Wissenschaftsfotografie tatsächlich die Faszination der Forschung vermitteln – nicht nur dem Experten, sondern genauso auch dem Fachfremden.

Mehr noch als bei manchem anderen Thema gilt für uns bei der Wissenschaftsfotografie, dass sie Mensch und Technik im Blick haben muss. So fasziniert wie wir von Fragestellungen und technischem Equipment der Forschung oft sind, so braucht die Wissenschaftsfotografie auch den forschenden Menschen, um lebendig und für jeden greifbar zu werden. Unsere umfassende Erfahrung auch in der Portraitfotografie stellt sicher, dass dieser Aspekt der Wissenschaftsfotografie nicht zu kurz kommt. Mit diesem umfassenden Ansatz gelingt es uns, der Wissenschaft in ihrer ganzen Komplexität ästhetisch anspruchsvoll Ausdruck zu verleihen.

 

 

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